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Sekt? Schmapus?

Und noch eine Info.. Passend und rechtzeitig fuer den Silvester-Abend:-)

 

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

     Titel: Sekt sorgt für prickelnden Genuss - Warenkunde zu deu ...
Kategorien: Info, Warenkunde, Sekt
     Menge: 1 Info

============================ QUELLE ============================
         Volle Kanne - Service täglich - ZDF
                   -- Erfasst *RK* 30.12.2006 von
                   -- Barbara Langer

Schaumwein ist bei den Deutschen beliebt. Mehr als 400 Millionen Mal
liessen sie im vergangenen Jahr die Korken knallen. Entscheidend für
die Qualität des deutschen Sektes ist der Wein, aus dem das
prickelnde Getränk gekeltert wird.  (29.12.2006)

Für einen guten Sekt benötigt man zunächst einen hochwertigen
Grundwein. Entscheidend ist hierbei die Güte der Trauben, die nach
der Weinlese vorsichtig gepresst werden, damit keine störenden
Geschmacksstoffe aus Kernen oder Stielen in den Traubenmost gelangen.
Diesem wird anschliessend Zucker und Hefe hinzugefügt und es beginnt
eine zweite Gärung, im Idealfall in der Flasche. Im Zuge dieser
Gärung entsteht das Kohlendioxid, das den Sekt perlen lässt.

Bei traditionellen Verfahren wird die Hefe durch tägliches Drehen im
Flaschenhals gesammelt und kurz vor der Abfüllung entfernt. Dieses
Drehen nennt man im Fachjargon "rütteln", es findet in so genannten
Rüttelpulten statt. Mindestens neun Monate, bei manchen Winzern aber
auch noch viel länger, bleibt der Sekt "auf der Hefe". Je
hochwertiger der Sekt ist, desto feinperliger ist das so genannte
Mousseux. So werden die kleinen Luftbläschen bezeichnet, die im Sekt
aufsteigen.

Marken- oder Winzersekt:

Zum einen gibt es Markensekt, der von einem bestimmten Hersteller
stammt und in der Regel aus verschiedenen Weinen und Rebsorten
gekeltert wird. Zum anderen sind Winzersekte aus den Trauben eines
bestimmten Anbaugebietes im Angebot: Hierbei handelt es sich um
Handarbeit aus einer einzigen Rebsorte.

Laut Steffen Schindler vom Deutschen Weininstitut eignet sich der
deutsche Riesling besonders gut zur Sekterzeugung. Die
charakteristische Fruchtsäure dieser Rebsorte verleiht den
Rieslingsekten eine individuelle Note: Sie bestechen durch eine
anregende und mineralische Fruchtigkeit. Geniesser können aus einer
ganzen Bandbreite von Geschmacksstufen wählen - vom herben "extra
brut" bis zu halbtrockenem Sekt.

Crémant wurde auf Hefe gelagert:

Deutschen Winzersekt findet man bisweilen auch unter der Bezeichnung
Crémant, verbunden mit dem Namen des Herkunftsgebiets,
beispielsweise Baden Crémant. Voraussetzung hierfür ist, dass der
Schaumwein - wie auch beim Winzersekt - neun Monate auf der Hefe
gelagert und im klassischen Flaschengärverfahren hergestellt wurde.

Crémants zeichnen sich dadurch aus, dass die Trauben für die
Grundweine sehr schonend durch Ganztraubenpressung verarbeitet
wurden. In Rheinland-Pfalz dürfen sie nur aus definierten,
gebietstypischen Rebsorten hergestellt werden.

Aus langjähriger Tradition:

Die Ursprünge des Sektes stammen aus Frankreich, wo bereits um 1540
die ersten Schaumweine entstanden. Ende des 17. Jahrhunderts wurde
die Technik weiter entwickelt und Schaumweine über die Grenzen
Frankreichs bekannt. Sekt hat auch in Deutschland eine lange
Tradition. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden hier die
ersten Sektkellereien. Die älteste deutsche ist die 1826 in
Esslingen gegründete Sektkellerei Kessler. Kaiser Wilhelm II. führte
1902 eine Sektsteuer ein, um unter anderem die damalige Kriegsflotte
zu finanzieren. Die Sektsteuer besteht seitdem und beträgt 1,02 Euro
pro Flasche.

Cuvée eine Spezialität:

Cuvée nennt man eine Mischung von Weinen aus unterschiedlichen
Rebsorten, verschiedener Herkunft und verschiedener Jahrgänge.
Grosse Sekthäuser stellen Cuvées her, um über die Jahre
gleichbleibende Qualitäten und Geschmacksprofile zu gewährleisten.

Eine besonders edle und durchaus auch modische Version, die zur Zeit
von vielen Weingütern angeboten wird, ist die Cuvée aus Weinen
verschiedener Burgundersorten, die dann oftmals als Pinot, der
französischen Bezeichnung für Burgunder, angeboten werden. Zu den
Pinots zählen beispielsweise Weissburgunder, Grauburgunder und
Spätburgunder oder auch der Schwarzriesling.

Unterschied zu Champagner:

In der Herstellungsweise existieren kaum Unterschiede zwischen Sekt
und Champagner. Allerdings werden für einen Champagner verschiedene
Rebsorten miteinander "verschnitten". Der Kellermeister mischt dann
aus den verschiedenen Grundweinen den typisch nussig-runden
Geschmack.

Die deutschen Winzer setzen in der Regel auf eine einzige Rebsorte,
zum Beispiel Riesling oder Weissburgunder. Die Sekte aus der
Burgunderfamilie, also Weissburgunder, Grauburgunder oder
Spätburgunder ähneln geschmacklich eher Champagner: Sie sind weniger
fruchtig, dafür aber harmonischer und gehaltvoller. Manche Winzer
benutzen bei diesen Sekten auch die französische Bezeichnung "Pinot".

Rot und intensiv:

Sekte gibt es auch aus roten Burgunder-Rebsorten wie Spätburgunder
oder Schwarzriesling. Diese Sorten sind sehr gehaltvoll und wuchtig
und werden auch in halbtrockener Geschmacksrichtung angeboten. Roter
Sekt schmeckt sehr intensiv, deshalb sollte man einen solchen Sekt
nicht zu einer Mahlzeit ausschenken.

Doch lassen sich auch aus roten Rebsorten helle Sekte herstellen. In
der Regel werden die Grundweine für diese Sekte hell gekeltert, das
bedeutet die rote Farbe gelangt nur zu einem kleinen Teil in den
fertigen Wein. Diese feinfruchtigen Rosésekte sind dann lachsfarben
und duften nach roten Johannisbeeren oder Heckenrosen. Dem fertigen
Sekt sieht man häufig nicht mehr an, dass er aus roten Trauben
produziert wurde. Deshalb nennt man ihn "Blanc de Noir", was
wörtlich "weiss aus schwarz" bedeutet, also weisser Sekt aus dunklen
Trauben.

Von Mini- bis zur Übergrösse:

Bei der Sektflasche unterscheidet man verschiedene Grössen.
Angefangen bei dem Fläschchen für den Single, dem Piccolo mit 0,2
Litern Inhalt, bis hin zu Übergrössen, deren Namen von Berühmtheiten
aus dem Alten Testament stammen.

:  1,5 Liter: Magnum
:  3 Liter: Jeroboam oder Doppel-Magnum
:  4,5 Liter: Rehoboam
:  6 Liter: Methusalem
:  9 Liter: Salamanzar
:  12 Liter: Balthasar
:  15 Liter: Nebukadnezar

Qualität ist teurer:

Markensekte kann man im Supermarkt kaufen. Eine verlässliche
Qualität ist für etwa drei bis fünf Euro zu haben. Champagner oder
Winzersekt sollte man bei einem Weinfachhändler oder direkt vom
Winzer kaufen. Für höhere Qualitätsanforderungen muss man mit fünf
bis 15 Euro allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen.
Champagner kann noch deutlich mehr kosten, der Preis beginnt bei elf
bis zwölf Euro.

Sekt schmeckt am besten kühl serviert. Doch sollte die Flasche nicht
im Tiefkühlfach schockgefrostet werden, da der Sekt im eiskalten
Zustand sein Aroma verliert. Die ideale Trinktemperatur von sechs
bis zehn Grad Celsius erreicht der Sekt nach etwa drei bis vier
Stunden Lagerung im Kühlschrank. Roter Sekt muss nicht ganz so kühl
sein.

Sekt zum Sorbet:

Gerade zu Weihnachten und Neujahr sollte man einen fruchtigen,
weissen Rebsortensekt in die Planung eines opulenten Menüs
einbeziehen. Spätestens nach dem zweiten oder dritten Gang ermüdet
der Gaumen und verlangt nach etwas Erfrischung. Ein Zitronensorbet,
das man mit Sekt auffüllt, ist ein perfekter Muntermacher. Das hilft
der Verdauung und ebnet den Weg für die Köstlichkeiten, die noch
kommen. In Frankreich nennt man eine solche Erfrischung übrigens
"trou normand" (normannisches Loch).

: O-Titel   : Sekt sorgt für prickelnden Genuss - Warenkunde zu
: >           deutschem Schaumwein

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30.12.06 15:05

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